NEWS von der OMRS
2025-2026
Preisträger und Preisträgerinnen 25/26

Erfolg beim Schülerwettbewerb des Landtags Baden-Württemberg
(FAB) Große Freude über die Platzierungen beim Schülerwettbewerb des Landtags Baden-Württemberg 2025/2026: Einige Schülerinnen und Schüler der OMRS wurden mit einem 2. und 3. Preis ausgezeichnet.
Der Wettbewerb lädt Jugendliche jedes Jahr dazu ein, sich künstlerisch und inhaltlich mit aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen auseinanderzusetzen. Demokratie steht als zentrales Thema im Mittelpunkt.
Die prämierten Werke entstanden im Kunstunterricht unter der Leitung von Kunstlehrerin Katrin Hees. Mit viel Kreativität und individuellen Gestaltungsideen setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Wettbewerbsthema auseinander. Die Auszeichnungen stehen für Engagement und künstlerische Qualität der eingereichten Arbeiten bei knapp 3000 eingereichten Arbeiten.
Wir gratulieren den Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich zu diesem Erfolg!
f.ü.r – freunde üben rücksicht: Gemeinsam stark für ein respektvolles Miteinander
(FAB) Mit dem Workshop f.ü.r. – freunde üben rücksicht startete an der Ottmar-Mergenthaler-Realschule ein Programm zur Förderung des sozialen Lernens. Die Veranstaltung für die Klassen 5 und 6 sowie das Lehrerteam bildete den Auftakt für ein Konzept, das langfristig das respektvolle Miteinander im Schulalltag stärken und nachhaltig in der Schulgemeinschaft verankert werden soll.
Im Mittelpunkt standen die Schülerinnen und Schüler, die in intensiver Gruppenarbeit konstruktive Lösungen für typische Konfliktsituationen entwickelten und ihre Ergebnisse anschließend der gesamten Klasse präsentierten. Dabei wurden verschiedene Formen von Gewalt gemeinsam definiert und anhand von Fallbeispielen bewertet. Diese Auseinandersetzung sensibilisierte die Kinder dafür, Gewalt nicht nur als körperliche Auseinandersetzung wahrzunehmen, sondern auch verbale und soziale Grenzverletzungen zu erkennen.
Besonders anschaulich wurden die Inhalte von den Referenten Angelika Egli, Martin Johnson, Kathrin und Horst Koch durch kurze Anspiele aus dem Schulalltag vermittelt. Drei zentrale Schwerpunkte standen dabei im Fokus: Worte haben Kraft, Mutiges Eingreifen – Zivilcourage zeigen sowie der Umgang mit den eigenen Gefühlen wie Wut und Ärger. Gemeinsam wurde erarbeitet, wie Worte verletzen oder stärken können, weshalb es wichtig ist, bei Ungerechtigkeiten nicht wegzusehen, und wie sich starke Emotionen konstruktiv bewältigen lassen.
Darüber hinaus griff der Workshop weitere wichtige Themen des schulischen Zusammenlebens auf. Fragen wie „Wie entschuldige ich mich ehrlich?“, „Welche Folgen haben Gerüchte?“, „Wann ist etwas Petzen und wann verantwortungsvolles Handeln?“ sowie „Wie übernehme ich Verantwortung für mein eigenes Verhalten?“ regten die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken und Diskutieren an.
Neben den wichtigen Botschaften kamen auch Spaß, Spannung und Humor nicht zu kurz. Sogar eine Portion Magie sorgte für Staunen und lockerte die drei abwechslungsreichen Stunden auf. So wurde der Workshop zu einem eindrucksvollen Erlebnis, das den Kindern und Jugendlichen nicht nur wertvolle Impulse für den Schulalltag mitgab, sondern auch zeigte, wie wichtig gegenseitiger Respekt, Verantwortung und Zusammenhalt für eine starke Gemeinschaft sind.
Mit Blick in die Zukunft soll das Sozialtraining künftig als verbindlicher Baustein für die Klassenstufen 5 und 6 an der OMRS etabliert werden. Damit dieses Angebot langfristig getragen werden kann, werden engagierte Mitwirkende aus der Schulgemeinschaft gesucht. Neben Lehrkräften und der Schulsozialarbeit sind interessierte Personen herzlich eingeladen, das Programm zu unterstützen und gemeinsam umzusetzen. Denn eine starke Schulgemeinschaft lebt davon, dass viele Verantwortung übernehmen – ganz im Sinne von f.ü.r – Freunde üben Rücksicht.





„Mach was“ – für die Schule, für Kleinglattbach, für die Umwelt!
Schüler der OMRS zeigen auf ihrer Infotafel positives Verhalten



(FAB) Mit dem Projekt „Mach mit – Weniger ist mehr!“ setzten sich Schülerinnen und Schüler der MINT-AG der Ottmar-Mergenthaler-Realschule aktiv für den Umweltschutz und eine saubere Schule ein. Ziel des Projekts war es, für die Vermeidung und richtige Entsorgung von Alltagsmüll zu sensibilisieren, den Gemeinschaftssinn zu stärken und gleichzeitig spannende Einblicke in verschiedene Handwerksberufe zu ermöglichen.
Von der ersten Idee bis zur fertigen Infotafel waren die Schülerinnen und Schüler an jedem Arbeitsschritt beteiligt. Zunächst entstanden eigene Entwürfe für die Gestaltung der Tafel. Gemeinsam mit der Zimmerei Ott wurden diese anschließend professionell in einem CAD-Plan umgesetzt. So konnten die Jugendlichen direkt erleben, wie aus einer Idee ein echtes Bauprojekt entstand.
In den Werkstätten der Zimmerei fertigten die Schülerinnen und Schüler die Holzkonstruktion selbst an und lernten dabei die vielseitigen Aufgaben des Zimmerberufs kennen. Anschließend wurde neben dem Radweg gemeinsam mit HS-Bau das Fundament betoniert und die Halterung für die Infotafel vorbereitet. Den letzten Schliff erhielt das Projekt durch die Dacheindeckung mit Ziegeln, die unter fachkundiger Anleitung von Kersten Bedachungen erfolgte.
Eine besondere Herausforderung war das Aufstellen der Hinweistafel. So berichtet MINT-Lehrer Andreas Haiber: „Da die Schilder extrem schwer waren, war es ein echtes Highlight, als diese endlich aufgestellt waren.“ Deshalb wurde ein stabiles Fundament benötigt. „Mir hat das Betonieren am meisten Spaß gemacht“, sagt Florian Wächter, einer der tatkräftigen Mitschaffenden.
Auch Techniklehrer Ulrich Aichler blickt stolz auf das Projekt zurück. „Besonders wertvoll waren die Einblicke, die wir bei der Ortschaftsratsitzung bekommen haben, bei der Firma Ott, als wir die Schilder gefertigt haben, und natürlich der Moment, als punktgenau am Vortag der Abgabe alles fertig war.“
Das Projekt zeigt, wie Umweltbildung, praktisches Arbeiten und Berufsorientierung miteinander verbunden werden können. Gleichzeitig entstand durch die enge Zusammenarbeit mit regionalen Handwerksbetrieben ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Die neue Infotafel erinnert nun dauerhaft daran, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit unserer Umwelt ist – ein weiterer Schritt zu „Clean“glattbach!

Runde um Runde für eine neue Kletteranlage
Ottmar-Mergenthaler-Realschule sammelt beim Sponsorenlauf für bewegungsfreundlichen Schulhof



(FAB) Schwitzen für den guten Zweck: Die Ottmar-Mergenthaler-Realschule veranstaltete am Donnerstag, den 16. April einen Sponsorenlauf, an dem sich alle Klassenstufen beteiligten. Ziel der Aktion: Eine Calisthenics-Anlage für den naturnahen Schulhof. Gestartet wurde gestaffelt in drei Laufblöcken, sodass über den gesamten Vormittag hinweg Betrieb auf der 800 Meter langen Laufstrecke herrschte. Jede Gruppe hatte genau eine Stunde Zeit, um möglichst viele Runden zu sammeln. Für jede gelaufene Runde hatten sich die SchülerInnen im Vorfeld Sponsoren gesucht, die pro Runde einen festen Geldbetrag zusagten.
Die Idee zum Projekt kam direkt aus der Schülerschaft. „Uns war wichtig, dass wir selbst etwas für unsere Schule bewegen – im wörtlichen Sinn“, erklärte eine SMV-Vertreterin. Der Lauf soll damit nicht nur Geld einbringen, sondern auch Bewegung, Gesundheit und Gemeinschaft fördern. Hinter dem reibungslosen Ablauf steckte umfangreiche Vorbereitung des Planungsteams um die Sportlehrkräfte Larissa Polo und Christoph Staffe. Schule, Förderverein und SMV planten gemeinsam über Wochen hinweg. Bei der Durchführung vor Ort übernahm die SMV eine tragende Rolle. Vier Streckenposten feuerten an, passten auf und sorgten mit Musik und Warming-up für Motivation. Lehrkräfte betreuten die Stationen und koordinierten den Wechsel der Laufblöcke. Für einen besonders glatten Ablauf sorgte ein einfaches, aber innovatives System zur Rundenerfassung: Nach jeder absolvierten Runde erhielten die LäuferInnen ein Gummiband. So ließ sich am Ende schnell und fair auszählen. Direkt nach dem Lauf wurden die Runden klassenweise erfasst und die erlaufenen Spendensummen berechnet. Diese beläuft sich auf circa 11 000 Euro.
Auch für die Verpflegung war gesorgt: Rewe Eckert aus Vaihingen spendete 700 Äpfel für alle Teilnehmenden. „Das kam super an“, so ein Siebtklässler. „Nach 15 Runden schmeckt so ein Apfel wie eine Goldmedaille.“ Schulleitung und Förderverein zeigten sich beeindruckt vom Einsatz der SchülerInnen. Die Atmosphäre auf dem Schulgelände war durchweg positiv – geprägt von Teamgeist, Bewegung und sozialem Engagement.
Ein besonderer Dank gilt allen Familien, Firmen und Freunden der OMRS, die finanziell unterstützt haben. Fest steht: Das neue Klettergerät ist zum Greifen nahe.
Chor der OMRS sang in der SAP Arena in Mannheim mit anderen Schulen
Am Mittwoch, den 24.06.26, erklingt in der SAP Arena ein Chor aus Tausenden von Stimmen zu einer professionellen Live-Band, es gibt dazu ein Lichtermeer und tosenden Applaus. Die Atmosphäre ist voller Musik, Bewegung und Emotionen.
„Mit 6K UNITED! begeistern wir Kinder aus allen Schulformen für gemeinsames Singen. Schulen und Chöre überall in Deutschland erarbeiten mit unserem Material ein gemeinsames Konzertprogramm: Bewegende Popsongs, Klassik und Folklore. Dann singen die Kids ihr Arena-Konzert. Zusammen mit jeweils 6.000 Kindern aus der Region, unserer 18-köpfigen „6K“-Band und einer atemberaubenden Bühnenshow. Beim Konzert sind die Kids nicht nur die Stars, sondern erleben auch den unvergesslichen 6K-Chor-Teamgeist. Denn: Zusammen wird groß, was Du klein beginnst.“, heißt es auf der Homepage des Herzensprojekts von Prof. Fabian Sennholz. Er ist Professor für Ensemblearbeit an der Frankfurter Musikhochschule und bildet dort angehende Musiklehrkräfte für alle Schulformen aus. Für 6K UNITED! arrangiert er jedes Jahr gemeinsam mit seinem Team die Songs des jeweiligen Konzertrepertoires.
Mit mitreißendem Gesang, energiegeladenen Tänzen und einer spektakulären Bühnenshow begeisterten mehrere tausend Schülerinnen und Schüler das Publikum. Darunter 50 Sängerinnen und Sänger der OMRS, die sich mit ihrem Musiklehrer Ulrich Egerer monatelang auf diesen besonderen Abend vorbereitet hatten – mit viel Engagement, Herzblut und zusätzlich in einem digitalen Proberaum.
Seit Jahren organisiert und begleitet Ulrich Egerer und das Musikteam der OMRS mit großem Einsatz das Projekt. Er studiert mit den Kindern Liedtexte, Bewegungen und Choreografien ein und motiviert sie über viele Wochen hinweg. Dieses außergewöhnliche Engagement an vielen Schulen macht ein Event dieser Größenordnung überhaupt erst möglich. Auch die Booklets mit Liedtexten, die einige Kinder erstellt haben, sind ein echter Eyecatcher.
Selbst die tropischen Außentemperaturen konnten die Begeisterung nicht bremsen. Im Gegenteil: Die mitreißende Atmosphäre, die Freude am gemeinsamen Singen und das starke Gemeinschaftsgefühl sorgten für ein rundum gelungenes und vor allem cooles Erlebnis.
Für die Teilnehmenden bleibt dieser Abend sicherlich noch lange in Erinnerung.



Projekt „Engagement und Verantwortung“ an der OMRS
Spannende Einblicke in die christliche Jugendarbeit in Nigeria: „Jugendliche sind nicht das Problem, sondern die Lösung!“
(FAB) Im Rahmen des neuen Projekts „Engagement und Verantwortung“ durften Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen der Realschule ganz besondere Gäste an der OMRS begrüßen. Junge Erwachsene aus Nigeria berichteten von ihrem Leben in einem afrikanischen Land und standen den deutschen Jugendlichen über ihr persönliches Engagement in der Jugendarbeit offen Rede und Antwort. Der Fokus des fächerübergreifenden Projekts liegt auf Demokratiebildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, kultureller Bildung sowie der Stärkung sozialer und emotionaler Kompetenzen. Es wird derzeit an der OMRS angebahnt und vorbereitet, um es erstmals im Schuljahr 2026/2027 verpflichtend umzusetzen. Der Austausch war demnach impulsgebend für die jetzigen Klassen 5-7, die als Achtklässler das Projekt „Engagement und Verantwortung“ durchführen werden.
Die Begegnung fand auf Englisch statt, sodass die Schülerinnen und Schüler nicht nur interessante Informationen erhielten, sondern gleichzeitig ihre Sprachkenntnisse anwenden konnten. Mit großer Neugier stellten die Siebtklässler Fragen zum Schulalltag, zu Familienleben, Freizeit, Kultur und den Herausforderungen des täglichen Lebens in Nigeria. Meist diente eine Weltkarte auf dem Whiteboard als kleine Orientierungshilfe. Dorothea Hettich-Magenau stand als Gastgeberin den Referenten mit ihren eigenen Auslandserfahrungen in Nigeria authentisch zur Seite.
Im Fokus stand das Ehrenamt, das die Nigerianer in ihrer Heimat engagiert ausüben. Caleb Timothy, der Koordinator der YMCA’s (Young Men’s Christian Association) im Norden Nigerias, berichtete, dass man in seiner Heimat Jugendliche nicht als das Problem der Gesellschaft, sondern als Lösung sehe.
Die Mitarbeiter aus verschiedenen regionalen YMCA’s in Nordnigeria sind auf Einladung des evangelischen Jugendwerkes in Württemberg (ejw) zu Besuch, um evangelische Jugendarbeit und die Lebenssituation junger Menschen in Deutschland kennenzulernen.
Die Gäste schilderten anschaulich ihre persönlichen Erfahrungen und gaben den Jugendlichen einen Einblick in ihren Lebensalltag. Dabei wurde deutlich, dass trotz unterschiedlicher Lebensbedingungen viele Wünsche und Ziele ähnlich sind: eine gute Bildung, beruflicher Erfolg, Frieden und die Möglichkeit, die eigene Zukunft aktiv zu gestalten.
Die Gäste schilderten ihre Hoffnungen für die Zukunft und ermutigten die Jugendlichen, Verantwortung für sich selbst und ihre Mitmenschen zu übernehmen. So entstand ein lebendiger Austausch.
Auch Sehenswürdigkeiten, landschaftliche Besonderheiten oder touristische Highlights konnten mit dem Whiteboard direkt ins Klassenzimmer geholt werden. Besonders beeindruckt zeigten sich die Schülerinnen und Schüler vom Essen, das einerseits so anders ist obwohl es aus ganz ähnlichen Nahrungsmitteln besteht und dass es andererseits an Gerichte aus den Heimatländern der (Groß-)eltern der Schüler erinnert. Außerdem wurde gesungen und getanzt sowie die Freundlichkeit und Offenheit der Gäste gefeiert.
Das Projekt „Soziales Engagement und Verantwortung“ möchte den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus fördern und das Verständnis für andere Lebenswelten stärken. Die Begegnung mit den Gästen aus Nigeria hat gezeigt, wie wertvoll persönliche Gespräche für den interkulturellen Austausch sind. Viele Schülerinnen und Schüler nahmen neue Eindrücke, spannende Erkenntnisse und die Erfahrung mit, dass Menschen auf der ganzen Welt oft mehr verbindet als sie trennt.
Der Besuch war damit ein gelungener Auftakt für das Projekt, welches auch das Engagement vor Ort und Verantwortung für die unmittelbaren Mitmenschen und unsere Umwelt in den Blick nimmt. So werden bereits in der nächsten Unterrichtseinheit Menschen aus sozialen Handlungsfeldern in Vaihingen ihre Berufe und ihre Berufung vorstellen.



Neue 3D-Drucker bereichern den Unterricht an der Ottmar-Mergenthaler-Realschule
(FAB) Dank einer großzügigen Spende der Vektor-Stiftung, der VR-Bank und des Fördervereins konnten bereits im Februar acht neue 3D-Drucker für die OMRS angeschafft werden. Die modernen Geräte eröffnen den Schülerinnen und Schülern nun vielfältige Möglichkeiten, die faszinierende Welt des 3D-Drucks sowohl im Technikunterricht als auch in den MINT-AGs kennenzulernen.
Wie Geburtstag und Weihnachten an einem Tag war bereits die Ankunft der Drucker: Die Schülerinnen und Schüler der MINT-AG durften die Geräte selbst auspacken, aufbauen und in Betrieb nehmen. Schon kurze Zeit später entstanden in den Technikstunden und den AGs die ersten selbst konstruierten und gedruckten Modelle.
Vor den Pfingstferien gaben die älteren Schülerinnen und Schüler der MINT-AG (Klassen 7 bis 9) ihr Wissen in einem Schüler-für-Schüler-Projekt an die Klassen 5 und 6 weiter. An zwei Nachmittagen führten sie die Jüngeren in die CAD-Konstruktion und den 3D-Druck ein. Mit viel Kreativität gestalteten die Fünft- und Sechstklässler dabei ihre eigenen Einkaufschips, die anschließend ausgedruckt wurden.
Auch bei den kommenden Projekttagen am Schuljahresende werden die neuen 3D-Drucker wieder zum Einsatz kommen, berichtet MINT- und Techniklehrer Ulrich Aichler. Sie sind damit eine wertvolle Bereicherung für den praxisnahen Unterricht und fördern Kreativität, technisches Verständnis und die Begeisterung für MINT-Fächer.
Vielen Dank für diese Förderung!


Vom Klassen-zimmer zum Festum-zug -
die OMRS macht für den Maiadag mobil!
(FAB) Der Maientag macht als Kinderfest selbst an einem Feiertag bei den SchülerInnen der OMRS keine Pause!
Raus aus dem Klassenzimmer ging’s mit historischen Kostümen hinaus auf die Vaihinger Straßen. Auch in diesem Jahr waren zahlreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit viel Einsatz und Begeisterung dabei und machten das traditionsreiche Vaihinger Maienfest zu einem besonderen Erlebnis.
Als Wäscherinnen und Wäscher sorgten viele OMRSler entlang der Umzugsstrecke für eine willkommene Abkühlung. Mit Waschlumpen und frischem Wasser aus den Zubern brachten sie bei den heißen Temperaturen nicht nur Erfrischung, sondern auch viele fröhliche Gesichter ins Publikum.
Auch bei den Bürgerwappen sowie im Gefolge um Graf Walacho waren zahlreiche Mitglieder der Schulgemeinschaft aktiv vertreten. Im Rondell zeigten SchülerInnen als FlößerInnen ihr Können, stocherten zum Flößerlied und begeisterten die Zuschauer mit ihren Tänzen – und das an einem hochsommerlichen Pfingstmontag!
Ein herzliches Dankeschön an die vorbereitenden, durchführenden und nachbereitenden helfenden Hände.
Bitte denkt diese Woche noch an die Rückgabe der Kostüme,
dann heißt es auch im kommenden Jahr wieder: „S’isch Maiadag!“
Einige Eindrücke und schöne Momente dieses besonderen Tages zeigen die Fotos aus diesem Jahr:




„Sound of Cinema“: Eine Musikreise voller Highlights
(FAB) Mit tosendem Applaus endete am Dienstag, den 28. April, eine außergewöhnliche Bühnenshow in der Stadthalle Vaihingen/Enz: Unter dem Motto „Sound of Cinema“ nahmen rund 125 Kinder und Jugendliche ihr Publikum mit auf eine eindrucksvolle Reise durch die Welt der Filmmusik – ganz im Stil von „Back tothe Future“.
Schon beim Ankommen wurde klar, dass hier etwas Besonderes geboten war: Popcornduft, kreative Dekorationen und eine stimmungsvolle Lichtkulisse sorgten für echtes Kino-Feeling. Auf der Bühne und im Saal verschmolzen Musik, Theater und Technik zu einem mitreißenden Gesamterlebnis.
Mit dabei waren sechs Gruppen der Ottmar-Mergenthaler-Realschule – von Musikklasse und Juniorband über die Band und ehemalige Mitglieder bis hin zur Theater- sowie Licht- und Tontechnik-AG – gemeinsam mit den Jugendblasorchestern der Musikvereine Kleinglattbach und Vaihingen. Unterstützt von vier Dirigenten, der Regie und vielen helfenden Händen im Hintergrund entstand eine Show, die bis ins Detail durchdacht war.
Musikalisch sorgten bekannte Titel wie „Mission Impossible“ und Stücke von „ABBA“ für Begeisterung. Den roten Faden bildete ein eigens geschriebenes Theaterstück, das die einzelnen Szenen auf kreative und unterhaltsame Weise miteinander verband. Humor, Spannung und überraschende Momente machten diese Übergänge zu einem echten Highlight.
Besonders beeindruckend war die aufwendig programmierte Licht- und Tontechnik: Farbspiele, Effekte und präzise abgestimmter Sound verstärkten die Wirkung der Musik und ließen das Publikum tief in die jeweiligen Filmszenen eintauchen.
Hinter der Show steckt ein Jahr intensiver Planung, unzählige Stunden Organisation – von Catering und Deko über Sponsoring, Öffentlichkeitsarbeit und GEMA bis hin zum Kartenvorverkauf – sowie gemeinsame Proben seit Januar. All das wirkte in einer Show, die nicht nur das Publikum begeisterte, sondern auch für die Mitwirkenden selbst zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde. Denn die Verantwortlichen hatten mit pädagogischem Gespür und Geschick das Beste aus den jungen Menschen auf die Bühne gezaubert. So entstand „der richtige Ton, zur richtigen Zeit, in der richtigen Lautstärke“ lobt abschließend Oberbürgermeister Uwe Uwe Skrzypek-Muth.
„Sound of Cinema“ zeigte eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn viele junge Menschen mit Leidenschaft, Kreativität und Teamgeist an einem gemeinsamen Projekt arbeiten und aufeinander hören.
Unsere Mitwirkenden der OMRS sind im Programm zu finden.
Wir gratulieren zu diesem gelungenen Projekt und sind stolz auf euch!
Danke für diesen unvergesslichen Abend!







six seven – Create Your Heaven: Drei Tage voller Wachstum, Mut und Selbst-vertrauen
(SEID) Drei Tage, 14 motivierte TeilnehmerInnen und unzählige besondere Momente: Der Workshop „6|7 – Create Your Heaven“ war eine intensive Reise zu sich selbst – voller neuer Erfahrungen, persönlicher Erkenntnisse und ganz viel positiver Energie.
Unter der Leitung von Stefanie Seidner erlebten die SchülerInnen ein abwechslungsreiches Programm aus Spaß, Spielen, Bewegungsübungen und inspirierenden Impulsen. Dabei ging es nicht nur darum, Neues auszuprobieren, sondern vor allem darum, die eigene Komfortzone zu verlassen, mutig zu sein und über sich hinauszuwachsen.
Ein zentrales Element des Workshops war die Arbeit auf Basis der „Bunten Intelligenz“. BI steht für ein ganzheitliches Trainingskonzept von Olivia Maciejowski, das Körper, Geist und Emotionen verbindet, um Persönlichkeitsentwicklung, Gesundheit und Lernen zu fördern. Es bietet Übungen für Schulen und Erwachsene, um Blockaden zu lösen, die Selbstwahrnehmung zu stärken und Potenziale durch körperzentrierte Methoden zu entfalten.
Durch vielfältige Übungen konnten die Jugendlichen sich selbst besser kennenlernen, ihre eigenen Stärken entdecken und lernen, diese gezielt auszubauen. Schritt für Schritt entwickelten sie mehr Vertrauen in sich selbst, mit dem Ziel ein Growth Mindset aufzubauen – die Überzeugung, dass Entwicklung und Wachstum jederzeit aus eigenem Antrieb möglich sind.
Besonders wertvoll war dabei die Erfahrung, dass Fehler nicht negativ sind, sondern eine Chance bieten. Mit viel Fehlerfreude wurden neue Wege ausprobiert und persönliche Grenzen verschoben.
Ein ganz besonderes Highlight war das persönliche Sonnenglas, das jede/r Teilnehmer(in) am Ende mit nach Hause nahm. Gefüllt mit bunten Zetteln, auf denen alle gelungenen Momente, Erfolge und positive Erfahrungen festgehalten wurden, erinnert es daran, was in diesen drei Tagen alles möglich war – und was auch in Zukunft möglich ist, nicht nur in der Schule, sondern auch im Leben.
Der Workshop hat gezeigt, wie viel in jeder/m Einzelnen steckt – man muss nur den Mut haben, es zu entdecken.



DJ Fynn Tonic legt auf – Erfolgreicher Winterball für Unter- und Oberstufe an der OMRS
(FAB 4.2.26) Der diesjährige Schulball am Donnerstag, den 5. Februar war ein voller Erfolg und brachte rund 360 BesucherInnen zusammen. In zwei zeitlich aufeinander abgestimmten Teilen konnten beide Altersstufen feiern und einen stimmungsvollen Abend genießen. Das Motto „sehr schick“ wurde dabei von den Gästen und dem Dekoteam mit viel Stil und Kreativität umgesetzt und verlieh der Schuldisco einen festlichen Rahmen.
Im Vorfeld war die SMV aktiv, um für ein gutes Benehmen bei einer so großen schulischen Abendveranstaltung zu werben. Umso erfreulicher war es, dass der gesamte Ball reibungslos und fröhlich verlief. Die Gäste zeigten großes Interesse an einem respektvollen Miteinander und trugen mit ihrem Verhalten entscheidend zu der durchweg positiven und entspannten Atmosphäre bei.
Für ausgezeichnete Stimmung sorgten unser engagierter DJ Fynn mit Jonas und Julian an seiner Seite und Christian Geltner mit seinem LTT-Team. Sie füllten mit passender Musik, tollem Sound und starken Lichteffekten durchgehend die Tanzfläche. Abseits des Trubels lud eine gemütliche Chill-Lounge zum Verweilen und Quatschen ein, während der Hotdog-Verkauf für Stärkung sorgte und sehr gut angenommen wurde.
Ein großer Dank gilt den engagierten Verbindungslehrerinnen Alex Baral und Züleyha Ceker, dem professionellen Sicherheitsdienst sowie insbesondere dem Organisationsteam der SMV, das mit viel Einsatz und guter Planung diesen Abend möglich gemacht hat. Der gelungene Schulball hat gezeigt, dass solche Veranstaltungen das Schulleben bereichern und das Gemeinschaftsgefühl stärken.
Aufgrund der positiven Erfahrungen wünschen sich zahlreiche SchülerInnen eine Wiederholung.
Discover-Industry-Truck zu Gast an der Ottmar-Mergenthaler Realschule
Vom 13. bis 14. November 2025 erlebten die Schülerinnen und Schüler der Ottmar-Mergenthaler Realschule ein besonderes Highlight: Der Discover-Industry-Truck machte Halt an der Schule und brachte spannende Einblicke in die Welt moderner Industrie- und Zukunftsberufe.
Zwei Tage lang durften alle Zehntklässlerinnen und Zehntklässler sowie die Teilnehmenden der MINT-AG an dem außergewöhnlichen Lernangebot teilnehmen. Im 90-minütigen Basismodul erhielten sie einen praxisnahen Überblick über industrielle Prozesse – vom digitalen Entwurf bis zur automatisierten Fertigung. An interaktiven Stationen konnten die Jugendlichen selbst aktiv werden und moderne Technologien hautnah ausprobieren.
Ein besonderes Highlight war der 45-minütige Workshop „Wie viel MINT steckt drin? Künstliche Intelligenz in der Industrie“. Dabei setzten sich die Schülerinnen und Schüler damit auseinander, wie KI in modernen Produktionsprozessen eingesetzt wird. Die anschaulichen Beispiele und praktischen Aufgaben zeigten eindrucksvoll, wie stark MINT-Kompetenzen heute mit industrieller Innovation verknüpft sind.
Durch diese spannende Abwechslung vom Schulalltag konnten sich die Schülerinnen und Schüler, intensiver mit technischen Themen und möglichen beruflichen Perspektiven im MINT-Bereich auseinanderzusetzen.
Nussdorflauf
Wir gratulieren
Timea Mischke zu Platz 3 in der Altersklasse weiblich U16
(Teen Run 3,3km)

Impressionen Schülerlauf
Impressionen PKW Teen Run 3,3 km
Erinnerung bewahren – KZ Gedenkstätte in Vaihingen an der Enz
Im Rahmen unserer Projekttage in der 9a haben wir uns mit dem Konzentrationslager in Vaihingen und einigen der Holocaust-Überlebenden, die dort inhaftiert waren, beschäftigt. Unser Ziel war es, mehr über die Tiefe und Ernsthaftigkeit dieses Themas zu lernen und uns bewusst zu machen, wie wichtig es ist, sich daran zu erinnern.
Am Dienstag haben wir uns gemeinsam mit Herrn Mannhardt und Frau Hettich-Magenau eine Dokumentation als Einführung in das Thema angeschaut. Darin erzählt Wendelgard von Staden von ihrer Jugend auf dem Hofgut in Kleinglattbach. Ihre Mutter und sie bekamen mit, dass das Konzentrationslager auf ihrem Grundstück lag, als die abgemagerten Häftlinge vor ihrem Haus liefen. Ihre Mutter wusste, dass sie etwas tun musste, und versuchte, den Häftlingen zu helfen, indem sie Kartoffeln kochte und sie ihnen gab. Wendelgard verstand sofort den Ernst der Lage, als sie sah, wie die Häftlinge sich um die kochenden Kartoffeln prügelten und die Kartoffeln, die auf den Boden gefallen waren, ohne Pause vom Boden auflasen und aßen. Wendelgard rannte zu ihrem Onkel, der nichts damit zu tun haben wollte, da er Außenminister war. Wendelgards Mutter wusste, dass sie helfen musste, und verlangte Arbeiter, die leichte Arbeit auf Obstfeldern leisten sollten. Sie gab ihnen nahrhaftes Essen als Ausgleich für die kleine Scheibe Brot und die Kohlsuppe, die sie sonst bekamen.
Nach dem Film haben wir in Gruppen mit den Tablets fleißig Informationen zum Konzentrationslager und den Überlebenden recherchiert. Wir konnten uns aussuchen, ob wir uns mit Hanns Grosspeter, Jules Schelvis, Mendel Gutt oder Itzak Akerman beschäftigen. Herr Mannhardt achtete darauf, dass sich immer mindestens eine Gruppe mit jeder Person befasste.
Am Mittwoch sind wir zur KZ-Gedenkstätte in Vaihingen gegangen. Dort wurden wir von unserem Guide, Herrn Rapp, herzlich begrüßt. Zuerst zeigte er uns anhand eines Modells, wie groß das KZ früher wirklich war. Außerdem wurden uns die dünnen Klamotten und die unbequemen Holzschuhe gezeigt. Herr Rapp schilderte uns den Alltag der Häftlinge und legte immer großen Wert darauf, zu betonen, dass die Häftlinge ermordet wurden und nicht einfach gestorben sind. Er meinte, dass die Nazis ihnen keine Hilfe gaben, als sie an Flecktyphus erkrankten, und sie deshalb sterben ließen. Anschließend gingen wir in die ehemalige Dusch- und Entlausungsbaracke, um dort einen Film anzusehen. In der Baracke war es sehr kalt, und im Film wurde erklärt, dass die Häftlinge teilweise in kochend heißes Wasser geschickt worden sind, wobei einige von ihnen starke Verbrennungen erlitten. Nach dem Film gingen wir in den Stollen. Dort zogen wir Helme auf und gingen in den Tunnel, der viele Kurven hatte. Die Decke war sehr niedrig, und die Wände waren durch die hohe Luftfeuchtigkeit feucht. Herr Rapp erklärte, dass die Häftlinge diesen Tunnel im Gestein für die Wachmänner bauen mussten, da Flugangriffe aus allen Richtungen immer näherkamen und die Wachmänner Schutz vor Angriffen brauchten. Die ständigen Kurven dienten dazu, den Schall zu dämpfen.
Im Anschluss gingen wir zum Friedhof. Dort gab es nach einem Appell von Herrn Rapp die Bitte, dass wir niemals wegen Meinungsverschiedenheiten oder aus anderen Gründen Menschen die Würde nehmen sollten, wie es die Nazis getan haben. Zum Abschluss haben wir uns noch im Gedenkbuch verewigt.
Am Donnerstag haben wir die Informationen der letzten zwei Tage in Form einer Wandzeitung anschaulich gemacht. Es sind viele tolle und informative Plakate entstanden. Uns allen ist das Thema sehr wichtig, und wir finden, dass wir uns immer an die Häftlinge erinnern sollten, genauso wie an die Zeit, die uns lehrte, wie wichtig Demokratie wirklich ist.
Nachhaltiges und regionales Kochen
Zusammen in der Klasse 8d haben wir zusammen mit unserer Klassenlehrerin in Gruppen besprochen, was nachhaltiges, regionales Kochen bedeutet und wie man es umsetzen kann. Außerdem haben wir einen Fragebogen erstellt, mit dem wir im Karlsruher Zoo die Restaurants erkunden wollten. Abschließend haben wir das Buffet für Donnerstag organisiert und geplant. Mittwochs trafen wir uns dann am Bahnhof, um gemeinsam in den Karlsruher Zoo zu fahren, um dort mit dem Fragebogen zu nachhaltigem und regionalem Kochen auf Erkundung zu gehen. Dazu mussten wir in Kleingruppen die Restaurants befragen. Den Abschluss unseres Projektes bildete der Donnerstag, an dem wir Waffeln, Crêpes gebacken und Obstsalat sowie Trauben-Käsespieße gemacht und zusammen gegessen haben.
115 neue Fünftklässler wirbeln mit frischem Wind an die Ottmar-Mergenthaler-Realschule
(FAB) „Die OMRS ist ein guter Ort!“ rappten die Kinder aus der 6d und erinnerten sich in ihrem Song, wie sie die Aufregung vor einer großen neuen Realschule, unbekannten Fächern und neuen Klassenkameraden im letzten Jahr gemeistert hatten. Einen Tipp gaben sie direkt ins Publikum und winkten den Fünfern freundlich zu: „Gemeinsam gelingt es besser!“
Mit Beginn des neuen Schuljahres darf die OMRS 115 Fünftklässler willkommen heißen. Die Schulgemeinschaft freut sich über die Jüngsten, die mit frischer Energie und Neugier in diesen wichtigen Lebensabschnitt starten und die Schule in Kleinglattbach mit vier Klassen in Stufe 5 komplettieren.
In einer feierlichen Begrüßung mit Musik der Schulband und des Schulchors richtete die Schulleitung durch Schulleiter Jan Lumpp, 1. Konrektorin Gabi Fiedler und 2. Konrektor Timo Balle persönliche Worte an die neuen Schüler sowie an deren Eltern. Auch die Schulsozialarbeit sowie die Schülermitverantwortung (SMV) stellten sich vor und machten deutlich, dass die Kinder von Beginn an auf ein unterstützendes Netzwerk zählen können. Dazu zählt auch der engagierte Förderverein der OMRS, der eine finanzielle Unterstützung von Projekten ermöglicht. An der OMRS sind alle gut aufgehoben – ob mit kleinen Sorgen, großen Ideen oder einfach der Lust, das Schulleben aktiv mitzugestalten.
Jan Lumpp bat um Umsicht und Aufmerksamkeit wegen der noch andauernden Bauarbeiten auf dem Weg zur Schule „Im See“, die zur Fertigstellung des Radweges beitragen. Er schlug vor, das Gebäude über die Rückseite „Weinbergweg“ zu begehen, wo es ruhig und sicher und ausreichend Platz sei.
Timo Balle erläuterte den Anwesenden kurz die Umstellung auf ein digitales Tagebuch, eine App zur Einsicht in Vertretungen und den Schuljahreskalender. Dabei musste er schmunzeln, dass Eltern nun informiert nachhaken können, „wenn der Thommi behauptet, er schreibe keine Klassenarbeit nächste Woche“. Dieses Instrument erleichtere die Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus und ermögliche eine zeitgemäße Organisation des Schulalltags.
Gabi Fiedler leitete zu den Tänzern über, die Rhythmus und Schwung auf die Bühne brachten, so dass die jungen Zuschauer mit Musik und Tanz direkt einen Einblick ins AG-Angebot der OMRS bekamen. Dann kam der mit Spannung erwartete Moment, als die einzelnen Kinder genannt wurden, ihre Klassenleitung kennenlernten und auf der Bühne eine Sonnenblume vom Schulleitungsteam überreicht bekamen.
In der neuen Gruppierung ging es aus der Aula auf den Schulhof, wo die Klassen zunächst fotografiert wurden, um im Anschluss ihre erste „richtige“ Schulstunde zu verbringen. In der Zwischenzeit wurden die Familien und Gäste im Elterncafé verköstigt, mit Bücherpaketen ausgestattet und schließlich mit ihren frischgebackenen OMRSlern entlassen.
Die Schulleitung, das Kollegium und die gesamte Schulgemeinschaft wünschen den neuen Fünftklässlern einen erfolgreichen Start sowie eine erfüllte und lernreiche Zeit an der OMRS.
Kunst-Sommercamp 2025 – Einblicke in Nabilas Malerei-Workshop
(FATH) Vom 04.08. bis 09.08.2025 fand an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg das Kunst-Sommercamp unter dem Leitthema „Träume, Wünsche, Fantasien“ statt. In verschiedenen Workshops arbeiteten dort bildnerisch begabte Kinder und Jugendliche gemeinsam mit Kunststudierenden. Für unsere Schule nahm Nabila A. aus der 10c teil und besuchte den Workshop Malerei.
Bereits im Kunstunterricht fiel Nabilas besondere Begeisterung und Begabung für das Malen auf. Daher wurde sie von unserer Schule auf das Sommercamp aufmerksam gemacht und für die Teilnahme vorgeschlagen.
Eine Woche voller Farbe, Technik und eigener Ideen
Im Mittelpunkt des Malerei-Workshops stand die Arbeit mit Farbe, Licht und Komposition. Gleich zu Beginn beschäftigte sich Nabilas Gruppe intensiv mit Farbmischungen. Nabila erzählt, dass sie es „spannend fand, wie man mit nur ein paar Farben fast alles hinbekommen kann“. Anschließend übte ihre Gruppe das Zeichnen von Händen (Abb. 1) und schaute dabei genau auf Schatten, Licht und Proportionen. Auch verschiedene Perspektiven wurden ausprobiert, was für Nabila besonders eindrücklich war, denn „man merkt, wie sehr sich ein Bild dadurch verändert“.
Ein besonderes Highlight für Nabila war das Bespannen einer eigenen großen Leinwand (Abb.2). Dazu sagt sie: „Ich wusste vorher gar nicht, dass man das selbst machen kann. Wir haben Holzrahmen benutzt, Stoff darüber gespannt und dann mit Lack versiegelt … Der Prozess war müheselig, weil wir den Stoff ziehen mussten, bis es nicht mehr ging“.
Vom Experiment zur eigenen Bildidee
Ab der Wochenmitte arbeitete Nabila an ihrem eigenen Kunstwerk zum Thema „Träume, Wünsche, Fantasien“. Sie beschreibt ihren Ansatz so: „Ich habe den ganzen Vormittag damit verbracht, meine Idee zu skizzieren. Ich wollte ein Bild malen, das so aussieht, als würde man in eine Traumwelt schauen. Dafür habe ich mich an alten Legenden orientiert, und mir war es wichtig, in mein Bild etwas Feministisches einzubauen – weil es offensichtlich in der Welt daran mangelt.“
Während des Malens ging sie völlig in ihrer Arbeit auf. „Ich war total vertieft und habe gar nicht gemerkt, wie schnell die Zeit vergangen ist.“ Besonders mochte sie die Zusammenarbeit mit anderen aus ihrer Gruppe: „Es war ein schönes Gefühl, mit den anderen nebenbei zu reden und sich gegenseitig Ratschläge zur Verbesserung zu geben.“ (Abb. 3)
Vernissage in der Studiengalerie
Am Ende der Woche wurden die Gruppenergebnisse vorgestellt. Die offizielle Vernissage fand am 10.10.2025 in der Studiengalerie der Pädagogischen Hochschule statt. Rektor Herr Keßler und die Leiterin des Kunst Sommercamps, Frau Miller, hielten die Begrüßungsreden (Abb. 4). Anschließend konnten Gäste die entstandenen Werke ansehen, darunter auch Nabilas großformatiges Bild mit ihrer Traumwelt. (Abb. 5, 6)
Rückblick und Dank
Für Nabila war das Sommercamp eine besondere Erfahrung. „Es war einfach eine schöne Woche, in der ich neue Menschen kennenlernen und meine Malfähigkeiten verbessern konnte. Außerdem war an jedem Tag gute Stimmung, nie wurde es langweilig, und es gab immer etwas zu tun.“






































